#158 - ZEHN Prozent der Menschen sind keine echten Menschen
Shownotes
Ein Forscher untersucht das Verhalten von bestimmten Menschen und findet etwas verstörendes heraus.
🌟AUS PURER ANGST - Jetzt überall streamen🌟
Spotify - https://open.spotify.com/show/5Ch8LZrfqM8taPzbS8SBzY
Apple Podcasts - https://podcasts.apple.com/de/podcast/aus-purer-angst/id1843269929
Podimo - https://podimo.com/de/shows/aus-purer-angst
🔝 Lass gerne eine positive Bewertung da und teile den Podcast mit euren Freunden :)
🔔 Folge dem Podcast auch auf Instagram: https://www.instagram.com/_midnightstories/
🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/
❤️ Diese Geschichte wurde von einem Hörer eingesendet. Vielen Dank an "Julius Bent" für diese tolle Geschichte!
🎵 Einspieler Intro: Instagram - l.maximilian_
🎶 Musik: Instagram - l.maximilian_
Lizensiert unter Creative Commons 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ https://soundcloud.com/darknessprevailspodcast
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Transkript anzeigen
00:00:09: Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist.
00:00:15: Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte.
00:00:22: Geheimnisse – die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten!
00:00:32: Doch wir alle sind neugierig getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen.
00:00:43: Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinandertreffen.
00:00:55: Willkommen bei den Midnight Stories.
00:01:22: Ich bin Entomologe, das bedeutet ich beschäftige mich mit der Erforschung von Insekten.
00:01:31: Wenn ich über meine Arbeit spreche langweilig die meisten Menschen zu Tode Aber Kinder sind regelrecht begeistert davon weshalb ich begonnen habe Vorträge für Schulklassen zu halten Die dass örtliche Naturkunde Museum besuchen.
00:01:48: Es gefiel mir, junge Menschen für die Faszinierendste biologische Klasse im Tierreich zu begeistern.
00:01:56: Doch Faszination und Angst schließen sich nicht gegenseitig aus.
00:02:00: wie ich vor sechs Monaten lernen musste... ...und inzwischen wünsche ich mir fast meine desinteressierten Freunde und meine Familie hätten recht behalten!
00:02:12: Es wäre für uns alle besser wenn es wirklich nichts Außergewöhnliches an Insekten gäbe.
00:02:20: Nach einem meiner Vorträge im Spätsommer erwartete ein Junge, bis eine Lehrerin durch einen Mitschüler abgelenkt war.
00:02:27: Dann löste er sich schüchtern von der Gruppe und erzählte mir von seiner Entdeckung eines neuen Insekts – Eines mit Flügeln in einem seltsamen weißen Farbton Und einem flüstern den Summen, das man nur hören kann wenn man ganz genau hinhört.
00:02:46: Es war nicht das erste aufgeregte Kind oder sogar ein Erwachsener, dass fälschlicherweise behauptete eine neue Art entdeckt zu haben.
00:02:55: Aber er war der erste... ...der dabei Angst hatte!
00:03:01: Diese Angst weckte meine Neugier und als er mir sagte ich solle unter den Steg am örtlichen Strand gehen und mir das weißflügelige Insekt selbst ansehen, tat ich genau
00:03:13: das.".
00:03:16: Ich war gut hundert Meter entfernt, als ich die weißflüglichen Insekten zum ersten Mal bemerkte.
00:03:24: Sie erzeugten ein unangenehm intimes Summen wie knisterndes Papier direkt in meinem Gehörgang – als wären sie näher bei mir, als sie tatsächlich waren!
00:03:38: Ich sagte mir es müssten Gewächshaus-Weiße fliegen sein aber solche saftsaugenden Insekte hätten unter einem baufälligen Bausteg völlig fehl am Platz gewirkt.
00:03:53: Abgesehen davon sahen sie schlicht nicht wie weiße Fliegen aus, sie waren etwa viermal so groß und ihr Weiß war kein Weiß das ich jemals zuvor gesehen hatte.
00:04:08: seltsam weiss hatte der Junge gesagt.
00:04:14: trotzdem tat ich dass als ein Gedanken ab der aus meinem übermüdeten Zustand entstanden war genauso wie ich das fremdartige Knistern ignorierte Ein Geräusch, wie ich es noch nie bei einem Insekt gehört hatte.
00:04:29: Ein flüstern des Summen, das man nur hört wenn man genau hinhört.
00:04:36: Auch damit hatte der Junge recht gehabt.
00:04:39: Ich war schon dutzende Male über den Steg gelaufen und hatte die kleinen Insekten wahrscheinlich nie bemerkt Obwohl ich direkt über ihnen gewesen war.
00:04:51: Erst jetzt da ich gezielt nach ihnen suchte nahm mich sie wahr.
00:04:58: Selbst wenn ich all diese Merkwürdigkeiten hätte abtun wollen, ließ sich ihr Verhalten nicht ignorieren.
00:05:06: Die Insekten stürzten sich ins Meer!
00:05:12: Ich muss keine Blech geworden sein – so etwas habe ich noch nie gesehen.
00:05:17: Selbstmörderische Insekte vermutete ich zunächst.
00:05:23: Doch als ich zum Wasser ging das sanft an den Strand schlug, sah ich kein einziges ertrunkenes Tier an der Oberfläche treiben.
00:05:34: Die fliegenden Insekten waren ins Wasser eingetaucht, hatten unter Wasser weiter existiert und waren verschwunden.
00:05:44: Meine Kollegen lachten über mein fliegendes Wassernsekt und ich lachte mit ihnen.
00:05:51: beunruhigend war jedoch dass die Erinnerung daran bereits in meinem Kopf verschwamm.
00:06:00: es war eine Art von Trägheit wie ich sie noch nie erlebt hatte.
00:06:07: ehrlich gesagt Glaube ich, dass mein Gehirn alles gelöscht hätte was ich gesehen und gehört hatte.
00:06:14: Wenn der Junge nicht eine Woche später mit seinen Eltern erneut ins Museum gekommen wäre.
00:06:21: Die Eltern lachen als ihr Sohn von diesem brandneuen Insekt erzählte.
00:06:26: Sie meinten Er habe eine zu lebhafte Fantasie Und Ich lächelte zustimmend.
00:06:35: Doch dann sagte Der Junge etwas das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
00:06:44: Ich hätte es bereits vergessen, denn genau das würden sie tun.
00:06:51: Sein Vater winkte ab und meinte er sei nur Insekten – und ich würde die Art sicher bestimmen können!
00:06:59: Die Eltern entschuldigten sich dafür meine Zeit verschwendet zu haben und zogen ihren Sohn mit sich.
00:07:05: Doch seine Worte hatten die verschleierte Erinnerung an meinen Besuch unter dem Steg wieder freigelegt.
00:07:13: Ich erinnerte mich an dieses unbeschreibliche Geräusch.
00:07:18: Ich erinnerte mich an Insekten in einer unmöglichen Farbe, die ins Wasser tauchten und verschwanden.
00:07:25: Natürlich hielt ich als Wissenschaftler dessen Überzeugung in der Realität verankert waren eine psychotische Episode für möglich.
00:07:34: Der einzige Weg das herauszufinden war noch am selben Tag zum Steg zurückzugehen.
00:07:50: Unterhalb des Steks waren keine Insekten zu sehen, nur eine Frau die den Kopf nach oben reckte um durch die Spalten zwischen den Planken zu schauen.
00:08:03: Sie bewegte sich unkoordiniert Ihre Gliedmaßen wirkten steif ihre Lippen öffneten und schlossen sich wie bei einem Goldfisch als würde sie ein lautloses Gespräch führen.
00:08:22: Ich folgte ihrem Blick nach oben zu einer Frau auf dem Steg, die sich lebhaft mit ihren Freundinnen unterhielt und gestikulierte.
00:08:31: Die Frau unter dem Stieg ahmte die Frau über sich nach.
00:08:38: Es war als würde man ein Kind beobachten das von einem Erwachsenen lernt Nur dass hier eine erwachsene Frau... ...eine andere erwachssene Frau imitierte.
00:08:50: Ist es überhaupt eine Frau?
00:08:53: Schass ist mir plötzlich durch den Kopf Und ein unwillkürliches, leises Wimmern entwich mir dabei.
00:09:03: Zu leise um aus dieser Entfernung gehört zu werden.
00:09:07: und doch erstarrte die imitierende Frau sofort als hätte jemand das Spiel Reise nach Jerusalem gestoppt und keine Sekunde später ruckte ihr Kopf in meine Richtung.
00:09:24: ihre Augen waren vollkommen weiß nur Lederhaut keine Pupillen Ein unmögliches Weiß, genau wie das, was ich zuvor gesehen hatte.
00:09:40: Und als sich Teile ihrer Haut lösten und vom Wind zu mir getragen wurden, erkannte ich dass es Insekten waren.
00:09:51: Mir wurde klar... ...dass sie aus Insektern bestand!
00:09:59: Ich rannte zum Parkplatz, war zu erschöpft um zu schreien.
00:10:05: Als ich mich jedoch umdrehte, war nichts mehr da Nur ein besorgter Passant, der sich vermutlich fragte, warum ich so panisch zu meinem Auto gelaufen war.
00:10:18: Keine weißflügeligen Insekten und auch keine Frau!
00:10:24: Von diesem Tag an miede ich die Küsten statt bewusst – und tat so als wäre nichts davon je passiert.
00:10:32: Die Insektern vergessen den Jungen vergessen.
00:10:40: Ich bin zurückgekehrt in eine ignorante Unbeschwertheit So sehr, dass es meinen wissenschaftlichen Prinzipien widersprach.
00:10:49: Meine Angst hatte meine Neugier besiegt.
00:10:53: Das Vergessen funktionierte bis zu einem gewissen Grad.
00:10:59: Dieser merkwürdige Schleier kehrte in mein Kopf zurück und erstickte meine Erinnerungen.
00:11:08: Ich bin bis heute überzeugt Dass das ein Abwehrmechanismus dieser Insekten ist.
00:11:15: Einige Wochen später als ich durch eine nahegelegene Stadt fuhr sah ich sie jedoch wieder.
00:11:23: Die Frau unter dem Steg, als sich anhielt blieb auch Sie stehen.
00:11:31: Ihr Kopf drehte sich zu mir und diesmal hatten Ihre Augen wider Pupillen.
00:11:39: Sie wirkte menschlich!
00:11:41: Sie bewegte sich menschlig – und ich war mir sicher, dass sie auch menschliche klingen würde.
00:11:50: Doch ich sah die Unnatürlichkeit in Ihrem Blick Hörte ich es wieder.
00:12:01: Dieses Papierknistern, das sich durch die Ritzen meines Autos schob und den Innenraum erfüllte.
00:12:11: Dieses wahnsinnige Summen schien eine Botschaft zu tragen – bis bald!
00:12:22: Für einen Moment war ich überzeugt sie würde sich auf die Motorhaube werfen.
00:12:27: Meine Kehle zog sich vor Angst zusammen während ich darauf wartete.
00:12:32: Ihr Blick verriet dass sie genau das wollte.
00:12:37: Doch sie ging einfach weiter über die Straße und ich trat sofort aufs Gas, überzeugt ihr Wiederentkommen zu sein.
00:12:46: doch dann sah ich in den Rückspiegel und begann vor Angst zu schluchzen.
00:12:52: Es lief Blut aus meinen Ohren.
00:12:56: Ihre flüsternen papierartigen Worte hatten mich verletzt.
00:13:03: Ich schaffte es erneut zu vergessen.
00:13:06: Dieser dunkle Schleiher in meinem Kopf war zugleich Fluch und Segen, doch man kann nicht für immer vergessen.
00:13:17: Wie der Junge im Museum hatte ich etwas geöffnet, das sich nicht mehr schließen ließ.
00:13:26: Egal wie oft ich die Insekten und Frau verdrängte, irgendetwas holte die Wahrheit immer wieder zurück – dieses Knistern verfolgte mich!
00:13:38: Und jedes Mal wenn ich der Quelle nachging, sah ich Menschen, die nicht ganz richtig wirkten Leicht verfärbte Augen, merkwürdig einstudierte Bewegungen.
00:13:51: Und irgendwann hörte ich auf davor weg zu laufen.
00:13:56: Ich begann das Geräusch aufzunehmen Fotografierte heimlich Menschen.
00:14:01: mit seltsamen Augen sprach meine Kollegen darauf an.
00:14:07: Es dauerte nur eine Woche bis das Institut mich entließ Angeblich aus Sorge um meine geistige Gesundheit.
00:14:16: Einige Kollegen versicherten mir entschuldigend dass sie mich nicht für verrückt hielten.
00:14:22: Sie seien selbst beunruhigt von meinen Daten über diese unbekannte Insektenart.
00:14:27: Doch jemand, weiter oben habe ihn gedroht die Sache ruhen zu lassen oder sie werden ebenfalls entlassen.
00:14:38: Einer sagte sogar er habe ähnliche Vorfälle in anderen Instituten gefunden.
00:14:45: Sein Rat war klar ich solle aufhören zu graben und froh sein nur mein Job verloren zu haben.
00:14:54: andere hätten weit schlimmere Schicksale erlitten.
00:14:58: Und das war der Punkt, an dem ich wusste dass ich recht hatte.
00:15:04: nicht nur ein Kind wusste von diesen Insekten.
00:15:09: mächtige Leute decken das!
00:15:12: Leute die vielleicht nicht einmal Menschen sind.
00:15:17: seit fünf Monaten verbrauche ich meine Ersparnisse um Antworten zu finden.
00:15:23: Ich reise von Kontinent zu Kontinent beobachte Menschen fotografiere sie Nehme sie auf.
00:15:31: Ich habe kaum geschlafen, kaum gegessen und nach sixunddreißigtausend siebenhundertvierundneunzig untersuchten Menschen in onehundertneunundachtzig Tagen habe ich Folgendes herausgefunden.
00:15:48: Drei tausendsiebenhundertsieben von ihnen hatten diese seltsamen Augen oder dieses Papierknistern.
00:15:57: Dreitausendsebenehundert vier Menschen waren keine Menschen.
00:16:04: zehn Prozent Zehn Prozent der Menschen kommen aus dem Meer, beginnen als weißflügelige Insekten, imitieren uns und werden zu uns.
00:16:23: Zehn Prozent der Menschen sind keine Menschen!
00:16:41: Also zehn Prozent der Mensch sind keine Insekt.
00:16:45: Für mich klingt sowas immer wie nach einer stillen Invasion und das ist die Theorie, dass halt nichts außerhalb deiner Gedanken existiert.
00:16:52: Und solange die Mehrheit noch quasi Menschheit ist kann ich mir vorstellen, dass natürlich so eine Spezies kein Interesse daran hat entlarvt zu werden bevor sie bereit dazu sind wirklich diese Übernahme zu machen.
00:17:03: Du könntest ein Gehirn in irgendeinem Reagenzglas sein was einfach nur mit Elektroden stimuliert wird und alles hier ist simuliert.
00:17:12: Die komplette Diskussion zu dieser Folge und viele weitere Schwurbelein hörst du in der neuesten Folge von aus purer Angst.
00:17:20: Dem Horror-und Mystery Podcast, bei dem wir regelmäßig über die verschiedensten Creepypastas und Horrorgeschichten diskutieren.
00:17:28: Alle Links zum Podcast findest Du in der Beschreibung.
00:17:32: Bis zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar