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#160 - Ich arbeitete an einer Tankstelle... Eines Nachts geschah etwas unheimliches

Shownotes

Ein Mann erzählt von einer seltsamen Erfahrung, die er bei seinem alten Job an einer Tankstelle erlebt hat.

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Das beste Feeling habt ihr, wenn ihr die Geschichte bei Nacht und mit Kopfhörern, oder guten Boxen hört. 🎧

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🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/

❤️ Die Geschichte zum Nachlesen von "DistantWriter" - https://www.reddit.com/r/nosleep/comments/32pep4/iusedtoworkatagasstationweirdthingsshow/

🎵 Einspieler Intro: Instagram - l.maximilian_

🎶 Musik: Instagram - l.maximilian_

Lizensiert unter Creative Commons 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ https://soundcloud.com/darknessprevailspodcast https://www.youtube.com/c/myuuji

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Transkript anzeigen

00:00:09: Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte Geheimnisse Die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten.

00:00:32: Doch wir alle sind neugierig Getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen.

00:00:43: Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinandertreffen.

00:00:55: Willkommen bei den Midnight Stories Alles klar, ich versuche einfach mich so gut wie möglich daran zu erinnern.

00:01:29: Es ist schon eine Weile her Und ich versuch nicht mehr darüber nachzudenken als nötig.

00:01:36: Zunächst mal.

00:01:38: Ich habe früher an einer Tankstelle gearbeitet Aber der Titel hat das wohl schon deutlich gemacht.

00:01:47: Es war kein Ort mitten in der Stadt, aber auch nicht irgendwo draußen auf dem Land.

00:01:54: Eher so eine merkwürdige Zwischengegend – wo es hauptsächlich billige Wohnhäuser, Fastfood-Läden und Tankstellen wie die gab, die mich eingestellt hatte.

00:02:08: Die Tankstelle lag an einer zweispurigen Straße unweit einer großen Autobahn Und wir hatten viele Kunden, die auf dem Weg zum Strand fürs Wochenende waren oder einfach nur durchfohren, um in die umliegenden Städte zu gelangen.

00:02:23: Ganz typisch für so eine Tankstelle wie diese, in der ich gearbeitet habe würde ich sagen.

00:02:30: Aber das galt nur während der normalen Öffnungszeiten.

00:02:36: Sobald die Sonne unterging... Oh, dann fing der Spaß erst richtig an!

00:02:43: Dann tauchten all'die Freaks auf.

00:02:47: Spät nachts zeigten alle zwielichtigen Kunden ihre widerlichen Gesichter.

00:02:54: Betrunkene stolperten durch die Türen und liefen direkt weiter zur hinteren Wand, wo wir den Alkohol lagerten.

00:02:59: Oder Teenager schlechten herein und versuchten Zigaretten zu kaufen!

00:03:05: Ich kontrollierte bei allen den Ausweis... ...und manche davon sahen gefälscht aus.

00:03:10: Manche aber auch nicht.

00:03:14: Aber ehrlich gesagt war es mir egal.

00:03:17: Wenn sie ihre Gesundheit ruinieren wollten… war das ihre Sache.

00:03:23: Kiffer kamen auch ständig rein und deckten sich mit Chips und Eis ein.

00:03:28: Oh Gott, die Leute mit dem Eis waren wirklich eine besondere Sorte.

00:03:34: Meistens fragten sie nach einem Löffel zu ihrem Eis und wir hatten nur diese billigen Plastiklöffel.

00:03:41: Einmal stand so ein Idiot zwanzig Minuten lang da und versuchte das Eis mit so einem biegsamen Löffeln in seinen Mund zu schaufeln.

00:03:51: Ein anderes Mal hat einen Typ direkt vor meinen Augen den Laden beklaut – mitten in der Nacht!

00:03:58: Danach ging er raus, rief selbst die Polizei und blieb einfach auf dem Parkplatz stehen, um auf sie zu warten.

00:04:07: Ich war ihm nach draußen gefolgt und fragte was sein Problem sei?

00:04:11: Er sah mich an und sagte er wolle einfach nur einen Platz zum Schlafen für die Nacht – damit hatte ich nicht gerechnet.

00:04:21: Aber ich sagte ihm wenn er die Geschichte glaubwürdig verkaufen wolle, solle er lieber wegrennen!

00:04:29: Und genau das tat der auch.

00:04:32: Er verließ das Gelände und ging die kleine Straße

00:04:34: hinunter.".

00:04:36: Kurz darauf hörte ich die Sirenen, aber ich schätze... Ich sollte euch von dem großen Ding erzählen.

00:04:46: Von dem verdammten Kerl, wegen dem ich den Job gekündigt habe!

00:04:52: Ich neige dazu abzuschweifen und wie gesagt, ich versuche nicht zu viel an diesen Typen zu denken.

00:05:00: Es war wieder eine Nachtschicht Wieder eine Nacht meines Lebens hinter einem billigen Holztresen.

00:05:09: Ich verschwendete mein Leben Aber immerhin bekam ich Geld dafür.

00:05:14: Also war alles gut.

00:05:17: Und im Vergleich zu den meisten Leuten, die durch diese Türen kamen… ging es mir ohnehin besser!

00:05:25: Es war ungefähr zwei Uhr zwanzig Nachts – ich erinnere mich noch daran wie ich gelangweilt auf die Uhr starte und so sah wie die beiden Punkte im Display im Sekundentakt aufblinken und wieder verschwanden.

00:05:41: Dann hörte ich die Glocke über der Tür … und ich blickte auf um die Person einzuschätzen, die gerade meine kleine Welt betreten hatte.

00:05:51: Er war nur etwa anderthalb Meter groß und sah locker aus wie fünfzig.

00:05:58: Seine Haut war rau und schlaff, Arme und Beine waren übersät mit winzigen weißen Haaren, passend zu den ebenso weissen Haarsträhen die lang von seinem Kopf herunter hing.

00:06:11: Sie waren struppig und verfilzt!

00:06:15: Ihr wisst schon… Wie haare aussehen wenn man zwei Tage lang nicht duscht?

00:06:22: Dieser Typ sah aus, als hätte er zwei Wochen lang kein Shampoo gesehen.

00:06:29: Langsam bewegte er sich auf den Tresen zu – mechanisch!

00:06:35: Als wäre jeder einzelne Schritt eine bewusste Anstrengung.

00:06:41: Schließlich erreichte er mich und stützte sich schwer auf den Träsen.

00:06:48: Seine Hände waren von Krampfadern durchzogen.

00:06:54: Sie sahen aus wie Risse in zerbrochenem Glas.

00:06:59: unter seinen Fingernägeln klebte schwarzer Dreck.

00:07:04: dann öffnete er endlich den Mund und präsentierte mir seine schleimig gelben Zähne.

00:07:11: Verdammt widerlich!

00:07:14: Mit krächzender Stimme fragte er, wo unsere Toilette sei?

00:07:19: Und ich deutete nur streng in Richtung der hinteren Ecke des Raumes.

00:07:24: Dort war ein kleiner Flur mit den Türen zu den Lagerräumen und einer winzigen Toilettel.

00:07:32: Er schlurfte in diese Richtung davon – und ich dankte innerlich Gott dafür dass dieser Freak endlich aus meinem Gesichtsfeld verschwunden war.

00:07:42: Ich hörte die Tür zufallen, wieder war ich größtenteils allein.

00:07:49: Fünf Minuten lang war die Tankstelle still – dann zehn, fünfzehn!

00:07:58: Es wurde langsam merkwürdig wie lange dieser Typ schon auf der Toilette war.

00:08:04: Wäre es irgendeinen normal aussehender Kerl gewesen hätte ich mir nichts dabei gedacht aber der Mann dort hinten War alles andere als normal.

00:08:18: Nach zwanzig Minuten verließ ich meinen Platz hinter dem Tresen und ging zur Toilette, Ich klopfte ein paar Mal an die Tür Und fragte ob der Typ Hilfe brauchte.

00:08:31: Von der anderen Seite hörte ich ihn Mormon dass alles in Ordnung sei Aber... wirklich in Ordnungen Klang er nicht!

00:08:41: Ich hatte allerdings keine Lust mit ihm zu diskutieren Also ging ich zurück zum Treson und setzte mich wieder hin.

00:08:50: Weitere zehn Minuten verging Und der Typ kam immer noch nicht heraus.

00:08:56: Langsam wurde ich unruhig, und dann hörte ich ein Geräusch.

00:09:02: Zuerst konnte ich nicht genau sagen was es war aber es dauerte nicht lange bis sich es erkannte.

00:09:09: Stöhnen!

00:09:12: Ich ging erneut in Richtung Toilette.

00:09:15: schon als ich mich der Tür näherte War klar dass etwas ganz und gar nicht stimmte.

00:09:22: Es klang... Als hätte der Mann Schmerzen.

00:09:27: Vielleicht hatte er sogar Angst.

00:09:31: Zögerlich klopfte ich erneut an die Tür und eine Weile lang bekam ich keine Antwort.

00:09:39: Doch schließlich brachte der Mann zwei einfache Worte hervor, – Hilf mir!

00:09:48: Sein Stöhnen wurde lauter und ging in Schreie über.

00:09:53: aus der Toilette drang dumpfe Schläge und ich konnte sogar spüren wie der Boden leicht vibrierte.

00:10:01: Ich griff nach dem Türknopf aber natürlich hatte der Mann die Tür abgeschlossen und war offensichtlich nicht dazu in der Lage gewesen, sie wieder aufzuschließen.

00:10:12: Langsam geriet ich in Panik.

00:10:15: Ich wusste nicht ob das einfach nur ein schlimmer Fall von Durchfall war oder etwas deutlich Ernsteres – immer mehr glaubte ich Letzteres!

00:10:28: Aber gleichzeitig begann ein widerlicher Gestank aus der verdammten Toilette zu dringen.

00:10:33: Vielleicht war es wirklich nur schrecklicher Durchfall, dachte ich mir.

00:10:40: Allein der Gedanke ließ mich

00:10:41: erschauern.".

00:10:43: Ich schrie ihn an die Tür zu öffnen.

00:10:47: Wenn er Hilfe wollte, musste er sie schließlich aufschließen – aber er hörte mir nicht zu!

00:10:57: Er begann zusammenhangloses Zeug zu stammeln, darüber dass die Tür verschlossen bleiben müsse weil er nur in diesem Raum sicher sei.

00:11:07: Sie würden kommen, sagte er.

00:11:12: Ich schrei weiter, er solle die Tür aufschliessen… Aber er verlor sich völlig in seinem wirren Gerede darüber dass sie hinter ihm her seien und, das Sie ihn endlich entdeckt hätten.

00:11:26: Währenddessen wurde seine verwaschene Sprache immer wieder von Hilfe schreien unterbrochen – er schrie einfach immer wieder um Hilfe!

00:11:38: Und ich hörte weiterhin dieses Hemmern….

00:11:42: Ich hatte Angst …und in diesem Moment dachte nicht daran die Polizei oder irgendwen zu rufen.

00:11:52: Die Stimme des Mannes wurde schwächer ...und er klang Als wäre er in einem wirklich schlimmen Zustand.

00:12:02: Ich würde gerne behaupten, dass ich ruhig geblieben bin.

00:12:05: Dass ich wusste was zu tun war und die Situation vernünftig gehandhabt habe – aber nichts davon stimmt!

00:12:15: Die nächsten wahrscheinlich fünf Minuten lief ich panisch in diesem kleinen Flur auf-und ab.

00:12:22: Die Hände verzweifelt gegen mein Kopf gepresst, während ich versuchte irgendetwas zu finden das ich tun konnte.

00:12:30: Irgendwann bemerkte dass das Schrein und herumhemmern aufgehört hatte.

00:12:37: Und ich wollte einfach nur irgendetwas unternehmen, dann kam mir plötzlich eine Idee – Ich ging in den Lagerraum nebenan und schnappte mir einen Rollwagen mit dem wir normalerweise schwere Kisten transportierten.

00:12:54: Dann rannte ich zurück in den Flur und rammte mit aller Kraft die ich dank des Adrenalins aufbringen konnte die Tür auf.

00:13:02: Der Gestank der mich traf ließ mich beinahe sofort kotzen.

00:13:09: Ich schob den Rollwagen zur Seite und taumelte wirgend aus dem Raum zurück.

00:13:15: Fast wäre ich hingefallen, konnte mich aber noch an einem Weinregal festhalten.

00:13:22: Ich musste einen Moment lang einfach nur dastehen und mich sammeln.

00:13:27: Es fühlte sich an als würde ich den Verstand verlieren.

00:13:32: In diesem Moment wurde mir klar dass ich Hilfe von außen brauchte.

00:13:37: Also tat' ich das was jeder vernünftige Mensch wahrscheinlich schon viel früher getan hätte.

00:13:43: Ich rief die Polizei.

00:13:46: Ich ging vom Schlimmsten aus.

00:13:49: Als ich den Mann sah, wirkte es eindeutig so als wäre er tot!

00:13:55: Er lag ausgestreckt auf dem gefließten Boden und lehnte halbherzig an der Wand.

00:14:02: Sein Rücken war zusammengesagt – und burg sich in den Winkel zwischen Wand und Boden.

00:14:09: Seine Knöchel waren völlig blutig … Und die Blut verschmierten Einschläge in der Wand machten ziemlich deutlich das er wie wild dagegen geschlagen

00:14:19: hatte.".

00:14:21: Woher der Geruch kam, war ebenfalls offensichtlich.

00:14:26: Der Kerl saß in einer fauligen Lache brauner Flüssigkeit – ja, er hatte sich eingekackt und nicht einmal auf die Toilette.

00:14:39: Verdammt nochmal!

00:14:43: Während ich mit der Polizei telefonierte, versuchte ich so gut wie möglich zu beschreiben was ich sah.

00:14:50: So wenig ich auch wissen wollte, was mit dem Typen passiert war….

00:14:55: Ich dachte vielleicht brauchte er noch Hilfe?

00:15:00: Ich sagte dem Disponenten, dass ich wieder hineingehen würde.

00:15:06: Ein Teil von mir hoffte noch das Erlebte – aber ich fürchtete das Gegenteil.

00:15:16: Wahrscheinlich ging ich letztlich nur aus Morbida Neugier wieder in den Flur zurück.

00:15:24: Ich zog mein Schert hoch und hielt es mir vor's Gesicht damit mich der Gestank nicht überwältigte.

00:15:32: Viel geholfen hat es nicht!

00:15:35: Der Typ hatte gelbliches Pulver um Nase-und Mund verteilt Außerdem etwas Schaum in den Mundwinkeln.

00:15:44: Seine Augen waren blutunterlaufen und glasig, ich sagte dem Disponenten das es aussah als hätte er eine Überdosis irgendeiner Droge genommen.

00:15:56: Ich hielt es dort drin nicht länger aus Und musste nach draußen um frische Luft zu schnappen.

00:16:03: Ich war benommen Verstört Niedergeschlagen.

00:16:10: Direkt neben mir War gerade ein Mensch gestorben.

00:16:14: verdammt nochmal.

00:16:17: Ich war höchstens fünf Minuten draußen.

00:16:21: Als ich in die kühle Nachtluft trat, hörte ich bereits die Sirenen – nur fünf Minuten!

00:16:30: Aber jetzt kommt der Teil, der mich wirklich kaputt gemacht hat.

00:16:36: Als die Polizei ankam, warten sie mir ihnen zu zeigen wo der Vorfall passiert war.

00:16:44: Ein Krankenwagen war ebenfalls da und die Sanitäter holten bereits ihre Ausrüstung heraus.

00:16:52: Ich führte sie alle nach hinten.

00:16:55: Es stank immer noch entsetzlich Die Einschläge an der Wand waren noch da und auch etwas von diesem Drogenpulver lag noch auf dem Boden verstreut.

00:17:09: Aber der Mann, der dort gelegen hatte war verschwunden.

00:17:16: einfach weg!

00:17:18: Verdammt nochmal weg als ... Als wäre er nie dort gewesen Und ich meine nicht weg im Sinne von.

00:17:28: Er ist aufgestanden und gegangen.

00:17:31: Es gab keine Schuhabdrücke Keine Schleifspuren von Flüssigkeit auf dem Boden und keine Handabdrücke an den Wänden.

00:17:41: Nichts davon!

00:17:43: Es war, als hätte er sich einfach in Luft aufgelöst.

00:17:49: Ich kann es nicht erklären – und ich will nicht wissen was in dieser Nacht passiert ist.

00:17:57: Ein paar Tage später habe ich gekündigt.

00:18:00: Ich konnte dort nicht mehr arbeiten.

00:18:04: Nicht nach alldem.

00:18:06: Wisst ihr?

00:18:09: Die Dinge die dieser Typ gesagt hat… Gehen mir bis heute nicht aus dem Kopf.

00:18:16: Dieses ganze Gerede darüber, dass sie hinter ihm her sein.

00:18:26: Gott stehe er mir

00:18:27: bei.".

00:18:48: Hat dir diese Geschichte gefallen?

00:18:51: Dann lasst im Podcast gern ein Follow eine Bewertung und einen Kommentar da!

00:18:57: Das hilft uns noch mehr große Freunde zu erreichen – und wenn du noch nicht genug von unheimlichen Stories bekommst….

00:19:05: Hör unbedingt auch mal in meinen zweiten Podcast aus purer Angst rein!

00:19:11: Dort spekulieren wir alle zwei Wochen darüber, warum die präsentierten Geschichten wahr sein könnten oder eben nicht.

00:19:20: Alle Links dazu findest du wie immer in den Shownotes.

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