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#173 - Ich sah etwas paranormales auf meinem Road Trip

Shownotes

Ein junger Mann erzählt von seinem Road-Trip durch die USA. Als er eines Abends an einem verlassenen Campingplatz ankommt und dort sein Lager aufschlägt, hat er eine paranormale Begegnung.

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Das beste Feeling habt ihr, wenn ihr die Geschichte bei Nacht und mit Kopfhörern, oder guten Boxen hört. 🎧

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🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/

❤️ Die Geschichte von "atbest" zum Nachlesen - https://www.reddit.com/r/nosleep/comments/2n7iiv/theres_something_inhuman_south_of_seattle_if_you/

🎵 Einspieler Intro: Instagram - l.maximilian_

🎶 Musik: Instagram - l.maximilian_

Lizensiert unter Creative Commons 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ https://soundcloud.com/darknessprevailspodcast Ghost by - Tim Beek

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Transkript anzeigen

00:00:09: Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist.

00:00:15: Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte.

00:00:22: Geheimnisse – die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten!

00:00:32: Doch wir alle sind neugierig getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen.

00:00:43: Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinandertreffen.

00:00:55: Willkommen bei den Midnight Stories.

00:01:23: Ich habe in diesem Forum schon einmal von meinem Roadtrip erzählt, ich hatte es so satt mich für meinen Job kaputt zu arbeiten dass ich mir letztes Jahr den ersten Urlaub meines Lebens genommen habe.

00:01:37: eine ziemlich mitgenommen neu aufgebaute Yamaha Tsuma Und ein naiver Zweck Optimismus trugen mich durch den Westen der USA Auf ein Abenteuer, das mich alles hinterfragen ließ was ich über diese Welt zu wissen glaubte.

00:01:54: Ich liebe Seattle mit seinen ursprünglichen Hippie-Vierteln und der Dauerrommelatmosphäre am Pike Place Market.

00:02:03: Der Brückentroll war ein absolutes Highlight.

00:02:06: Man muss eine Stadt einfach mögen die eine Brücke sieht und sich denkt Weißt du was hier noch fehlt?

00:02:13: Ein riesiger Troll aus Beton.

00:02:17: Aus Seattle herauszukommen War allerdings der reine Albtraum.

00:02:24: Weil mein Motor bei Sechzig kmh dicht machte, war ich auf Nebenstraßen angewiesen.

00:02:31: Ich habe mich bestimmt einen Dutzend Mal verfahren – trotz all der Hilfe von verdutzten Tankwarten.

00:02:38: Als ich mich schließlich auf die Suche nach meinem Campingplatz machte lag ich also mächtig hinter meinem Zeitplan.

00:02:47: Ein paar Kilometer südlich und etwas östlich der Stadt gibt es einen kostenlosen Camping Platz!

00:02:53: Er wird meistens von Reitern genutzt.

00:02:56: Und man, das riecht man auch!

00:03:01: Genau dieser Geruch hat mich auf den letzten Kilometern eigentlich auch dorthin geführt.

00:03:07: Von einer Betriebsstraße geht ein Schotterweg ab und von dort wiederum ein paar krumme unbefestigte Pfade.

00:03:14: Die Wegweiser waren alle verbogen, abgebrochen oder verblasst.

00:03:21: Am Ende musste ich einfach meiner Nase folgen.

00:03:25: In der Dämmerung schlug ich mein kleines Pfadfinderzelt auf.

00:03:29: Meines war das einzige weit und breit.

00:03:33: Ich hatte den Platz ganz für mich allein.

00:03:37: Nach einer kurzen Mahlzeit aus Äpfeln, die ich auf einem vorherigen Campingplatz mitgehen lassen hatte, hielt ich im Laternlicht wie gewohnt meine kleine Reisetagebuchansprache in die Videokamera.

00:03:49: Danach ließ sich die Kamera laufen und legte mich schlafen – ich weiß nicht genau, wie lange ich geschlafen habe!

00:04:03: Aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern wie spät es war.

00:04:08: Irgendetwas hatte meinen wohlverdienten Schlaf gestört, aber ich war zu benommen um zu begreifen was es gewesen war – Ich saß einfach da!

00:04:19: Zu wach um wieder einzuschlafen, aber zu schläfrig um ganz dazusein'.

00:04:27: Irgend etwas strich an der Seite meines Zeltes entlang und auf einmal war ich schlagartig so hellwach wie noch nie in meinem Leben….

00:04:39: Ich war bis dahin schon oft campen

00:04:40: gewesen.".

00:04:43: Ich kannte die Geräusche der üblichen nachtaktiven Tiere, von Waschbären bis hin zu Koyoten.

00:04:51: Noch nie hatte mich irgendetwas in meinem Zelt belästigt – sie schnüffelten meistens nur im Lager herum bevor Sie weitertrotteten und mich in Ruhe ließen.

00:05:03: Dem Geräusch der Schritte nachzuurteilen ging dieses etwas auf zwei Beinen.

00:05:10: Das war neu!

00:05:13: Mein Verstand schaltete sofort auf das Schlimmste… ein Bär.

00:05:20: Es gibt hoffenweise widersprüchliche Ratschläge dazu wie man sich gegenüber Bären verhält.

00:05:25: Und vieles davon hängt von der Art ab.

00:05:29: Wie ich da im Dunkeln saß, mit dem Herzen bis zum Hals hatte ich keine Ahnung womit ich es zu tun hatte.

00:05:38: Sollte ich laut schreien oder mich doch lieber totstellen?

00:05:44: Ich war etwa dreißig Meter von einem stabilen Plumsklo aus Betonblöcken entfernt, welches eine bessere Zuflucht bieten könnte – so leise wie es ging!

00:05:57: schlüpfte ich in meine Stiefel und machte mich bereit zum Sprint.

00:06:04: Der Reißverschluss des Zeltes fühlte sich in der Stille der Nacht unmöglich laut an, als ich ihn Zentimeter für Zentimeter öffnete.

00:06:15: Ich bewegte mich qualvoll langsam – ich streckte den Hals raus um zu sehen ob der Bär, falls es einer war zwischen mir und dem Häuschen stand.

00:06:29: dank des klaren Lichts der Milchstraße konnte ich den Campingplatz bis zur Baumgrenze gut überblicken.

00:06:37: Da war absolut nichts, aber ich konnte spüren – das mich etwas beobachtete!

00:06:46: Es war wie das Gefühl, wenn ein Insekt über deinen Nacken krabbelt….

00:06:53: es gab keinen logischen Grund zu wissen, dass mich etwas im Visier hatte ….

00:06:59: Aber da draußen in der Dunkelheit mitten im Nirgendwo und völlig allein?

00:07:07: Ich konnte es nicht einfach

00:07:08: ignorieren.".

00:07:12: immer noch in voller Alarmbereitschaft schlichig los und versuchte den Schotter unter meinen Füßen nicht zu laut knirschen zu lassen.

00:07:20: Das Plumsklo war nach wie vor meine beste Chance, die Tür war mit einem Stein aufgestellt aber drinnen gab es einen massiven Riegel.

00:07:33: ich müsste die Nacht also nicht nur umgeben vom Geroch von Pferde sondern auch von Menschencode verbringen Aber ich dachte mir dass das ein fairer Deal war um nichts erfleischt oder gefressen zu werden.

00:07:49: Meine Hand lag gerade auf der Klinke.

00:07:53: Als ich hinter mir das schreckliche Knischen von Schritten im Schotter hörte, ich trat den Stein, der die Tür aufhielt bei Seite und schlug die schwere Metalltür zu – völlig egal wie viel Lärm ich dabei machte!

00:08:10: Was auch immer auf der anderen Seite war hatte Daumen.

00:08:15: Irgendetwas zerrte an der Tür, während ich versuchte den Riegel vorzuschieben.

00:08:22: Ich gewann den Kampf aber es war verdammt.

00:08:25: knapp Am oberen Rand des Gebäudes gab es ein Metallgitter zur Belüftung.

00:08:32: Darüber hörte ich das schwere Keuchen eines Atemzugs, dass genau meinem eigenen Takt entsprach.

00:08:40: Mein Handy lag noch im Zelt – weil ich ein Idiot bin und es nicht mitgenommen habe!

00:08:47: Es gab keine Möglichkeit die Uhrzeit abzulesen ….

00:08:52: Und dann setzte derselbe dumme Impuls ein… der mich überhaupt erst hierher gebracht hatte ... Ich musste es einfach wissen….

00:09:04: Hallo?

00:09:06: Stille, vielleicht hatte man mich nicht gehört.

00:09:12: Hallo?

00:09:15: Ich hätte mir beinahe in die Hose gemacht.

00:09:18: Am passenden Ort dafür war ich ja.

00:09:22: Die Stimme klang männlich Genau wie meine eigene Und der Klang Versetzte mir einen Hieb in die Magengrube.

00:09:35: Ich könnte nicht einmal sagen Warum sie mich so nervös machte.

00:09:40: Das Gefühl War wie das Wenn man im Dunkeln eine Treppe hochgeht Eine weitere Stufe erwartet und der Fuß stattdessen ins Leeretritt.

00:09:50: –

00:09:53: Entschuldigung, ich dachte, ich wäre allein,

00:09:58: sagte ich.

00:10:00: Ich bin alleine, jeder einzelne Silbe war verstörend.

00:10:08: Tut mir leid das ich so durchgedreht

00:10:10: bin!

00:10:11: Ich dachte nicht dass hier sonst noch jemand ist.

00:10:15: Tut mich leid, ich bin hier.

00:10:21: Man sollte meinen Nachdem ich nun wusste, dass es ein anderer Camper war, hätte ich die Tür geöffnet.

00:10:29: Aber das habe ich nicht.

00:10:32: Irgendein tief vergrabener Instinkt hielt mich davon ab, die Hand vom Riegel zu nehmen.

00:10:40: Du hast mir einen mortsmäßigen Schrecken eingejagt!

00:10:43: Gebt es da drüben in den Bäumen noch mehr Zeltplätze oder so?

00:10:48: Ich bin so... Es gibt noch mehr.

00:10:54: Seine Worte drehten wir den Magen um.

00:10:58: Auch hier konnte ich nicht einmal sagen warum.

00:11:04: Dass sie es taten, wegen seiner merkwürdigen Satzstellung vermutete ich dass das nichts seine Muttersprache war.

00:11:15: Musst du mal?

00:11:17: Ich meine auf die Toilette!

00:11:19: Ich werde nämlich noch eine Weile hier drin bleiben!

00:11:22: Das war keine Lüge... ...ich hätte diese Tür nicht einmal geöffnet wenn mein eigener Vater auf der anderen Seite gestanden hätte Du musst gehen.

00:11:35: Seine Aussprache wurde mit jedem Satz besser.

00:11:39: Das hatte etwas Extrem Unheimliches.

00:11:49: Du

00:12:11: wirst morgen früh nicht hier

00:12:13: sein.".

00:12:16: Die Angst schnürte mir den Mund zu.

00:12:20: Je mehr ich sprach, desto mehr sprach er und ich konnte seine Stimme nicht mehr hören.

00:12:29: Ich bin sicher das lässt mich wie einen Intoleranten wirken oder so aber ich hatte das Gefühl dass ich ihm Wörter fütere und dieses Gefühl war alles andere als angenehm.

00:12:43: es fühlte sich an als wäre er hungrig.

00:12:47: danach Der selbe Instinkt, der mir beim ersten Mal befahl leise zu sein, hielt mich davon ab wieder mein dummes Maul aufzureißen.

00:12:59: Ich hatte es entweder mit jemandem zu tun – der psychisch nicht auf der Höhe war oder etwas ganz anderem.

00:13:09: in seinen Worten und in der Art wie er sie aussprach lag eine Drohung.

00:13:18: Und ich hatte keinen Zweifel daran dass er an der Lage sein würde diese Drohungen wahrzumachen.

00:13:24: Ich behielt meine Hände auf dem Riegel bis die verkrampften Und die ersten Sonnenstrahlen träge durch das Gitter oben an den Wänden meines Verschlagskochen.

00:13:34: Erst als die Sonne warm genug war, um mich in meinem selbst auferlegten Gefängnis zum Schwitzen zu bringen, fühlte ich mich mutig oder dumm genug, um wiederzusprechen.

00:13:47: Hallo?

00:13:49: Ist da noch jemand

00:13:50: draußen?!

00:13:52: Hallo!

00:13:54: Irgendwer!

00:13:56: Keine Antwort….

00:13:58: Das beste Ergebnis auf das ich hoffen konnte – Ich öffnete die Tür.

00:14:06: Mein Zelt war unberührt, zumindest aus der Entfernung.

00:14:12: Das beklemmende Gefühl beobachtet zu werden hatte sich verflüchtigt.

00:14:18: Ich zog mich an und baute mein Lager in Rekordzeit ab.

00:14:22: Mein Moped sprang an – aber gerade als ich meinen Helm aufsetzen wollte, sah ich einen Fußabdruck.

00:14:32: Ich hatte diesen Stein ziemlich weit weggetreten!

00:14:35: Er lag sehr nah an meinem Bike.

00:14:38: Natürlich ging ich hin ….

00:14:41: Ich musste es wissen….

00:14:44: Auf dem glatten Grau des Steins zeichnete sich in frischem Schlamm ein einzelner Abdruck ab.

00:14:54: Doch kein Menschlicher, es war ein Hof wie der eines unbeschlagenen Pferdes oder einer Ziege!

00:15:06: Er war so frisch – so deutungsstark.

00:15:11: Er war letzte Nacht definitiv noch nicht da gewesen als ich vor dem Schlafen auf der Toilette war.

00:15:17: Im weichen Match vor der Tür des Plumsclows waren noch mehr

00:15:20: davon.".

00:15:21: Einige davon direkt auf meinen eigenen Stiefel abdrücken.

00:15:27: Wenn du also losziehen willst, um nachzuschauen was zur Hölle das war – tu dir keinen Zwang an!

00:15:35: Sei da draußen nur vorsichtig mit dem, was du sagst….

00:15:41: denn ich habe erst herausgefunden, was mit dieser Stimme nicht stemmte … als ich mir die Wiedergabe meines Reisetagebuch-Videos ansah, dass die ganze Nacht übergelaufen

00:15:51: hatte.".

00:15:54: Die Stimme war meine eigene.

00:16:33: Hat dir diese Geschichte gefallen?

00:16:36: Dann lasst dem Podcast gern ein Follow, eine Bewertung und einen Kommentar da.

00:16:41: Das hilft uns noch mehr große Freunde zu erreichen!

00:16:46: Und wenn du nicht genug von unheimlichen Stories bekommst, hör unbedingt auch mal in meinen zweiten Podcast aus purer Angst rein.

00:16:56: Dort spekulieren wir alle zwei Wochen darüber warum die präsentierten Geschichten wahr sein könnten oder eben nicht.

00:17:05: Alle Links dazu findest Du wie immer in den Shownotes.

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