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#181 - Mir wurden 5000 Dollar angeboten, um eine Woche lang in einem Raum zu sitzen... Es gab Regeln

Shownotes

Ein Mann erhält 5.000 Dollar dafür, eine Woche lang nachts in einem Büro zu sitzen. Die einzige Bedingung: Er muss sich strikt an zehn merkwürdige Regeln halten. Schon bald merkt er, dass diese Regeln einen erschreckenden Grund haben.

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Das beste Feeling habt ihr, wenn ihr die Geschichte bei Nacht und mit Kopfhörern, oder guten Boxen hört. 🎧

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🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/

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🎵 Einspieler Intro: Instagram - l.maximilian_

🎶 Musik:
Instagram - l.maximilian_
Lizensiert unter Creative Commons 4.0
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
https://soundcloud.com/darknessprevailspodcast
Ghost by - Tim Beek
https://www.youtube.com/c/myuuji

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Transkript anzeigen

00:00:09: Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist.

00:00:15: Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte.

00:00:22: Geheimnisse – die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten!

00:00:32: Doch wir alle sind neugierig getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen.

00:00:43: Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinander treffen.

00:00:55: Willkommen bei den Midnight Stories.

00:01:21: Ich wurde über eine Zeitarbeitsfirma vermittelt, ich hatte keine Ahnung für wen ich arbeiten würde oder was die Arbeit überhaupt beinhalten sollte.

00:01:33: Ich wusste nur dass die Bezahlung gut war ein einwöchiger Einsatz für siebenhundertfünfundzwanzig Dollar pro Nacht Mehr als genug, um ein paar Kreditkartenrechnungen zu begleichen und einen ordentlichen Teil der nächsten Monatsmiete zu zahlen.

00:01:50: Für dieses Geld hätte ich fast alles gemacht.

00:01:54: Ich wünschte nur – ich hatte damals gewusst worauf ich mich einlasse!

00:01:59: Als sich die Adresse bekam war ich überrascht.

00:02:03: Es war eine große Anlage am Ende einer Schotterstraße im Wald zwei Orte weiter.

00:02:10: Das große Schild draußen trug den Namen Syntheticorp Ein schlichtes, weißes dreistöckiges Gebäude ohne erkennbare Markierungen.

00:02:23: Sein Aussehen verriet nichts über seinen Zweck!

00:02:26: Der Standort war noch rätselhafter.

00:02:29: Allein vom Namen her musste ich annehmen dass es irgendeine Biotechfirma war.

00:02:36: Vermutlich brauchten sie jemanden der radioaktiven Abfall beseitigt oder irgendetwas in der Art.

00:02:42: Für das Geld hätte ich mein Glück auch gerne mit meiner Gesundheit heraus gefordert.

00:02:48: Als ich das Gebäude betrat und mich bei der Rezeption meldete, schickte man mich in Raum three seven eins im zweiten Stock.

00:02:56: Dort sollte ich auf L meinen neuen Chef warten... Es war eine ganz normale Büroumgebung!

00:03:04: Nur irgendwie altmodischer als üblich Roter Teppich weiße Wände Und keine Fenster nur sechs Schreibtische in drei Reihen Jeder mit eigenem Computer.

00:03:21: Am hinteren Ende des Raums befand sich eine große Wand mit einem Einwegspiegel.

00:03:28: Daneben auf beiden Seiten ein Durchgang mit Stufen, dahinter stand ein einzelner Stuhl, ein Schreibtisch und ein Festnetztelefon – wahrscheinlich einen Platz für Vorgesetzte um die Produktivität zu überwachen.

00:03:44: Ansonsten bot der Raum nichts Besonderes.

00:03:47: Es sei denn man hatte eine Schwäche für den Papierkorb.

00:03:53: Ein älterer Herr öffnete die Tür und kam auf mich zu, um mir die Hand zu schütteln.

00:03:58: Er stellte sich als Erl vor.

00:04:01: Er wirkte als hätte er es eilig und verschwendete keine Zeit damit, mir die Aufgabe zu erklären.

00:04:08: Ich sollte jede Nacht eine Woche lang von zwanzig Uhr bis sechs Uhr am nächsten Morgen in genau diesem Raum bleiben!

00:04:18: Er gab mir seine Handynummer und eine laminierte Liste mit Regeln, die ich befolgen sollte.

00:04:25: Er könne gar nicht genug betonen, wie wichtig es sei jede einzelne Regel exakt so einzuhalten, wie sie dort stand.

00:04:34: Als er sicher war das ich den Ernst der Lage begriffen hatte ließ er mich für meine erste Schicht allein und schloss die Tür hinter sich.

00:04:43: Das was?

00:04:45: Wirklich?

00:04:47: Einfach zehn Stunden pro Nacht im Raum bleiben.

00:04:51: Ich hatte keine Ahnung warum man mir über fünf tausend Dollar dafür bezahlen wollte einen Raum zu hüten Aber ich hatte vor langer Zeit gelernt, einem geschenkten Gaul nicht ins Maul zu schauen.

00:05:04: Also setzte ich mich mit einem Lächeln in den Überwachungsraum und las die regeln.

00:05:09: Es waren insgesamt zehn!

00:05:12: Und jede Einzelne davon ließ mich ein gutes Stück verwirrter zurück.

00:05:18: Erstens Sobald es zwanzig Uhr ist schließe die Tür ab und verlasse den Raum unter keinen Umständen bis sechs Uhr.

00:05:29: Plane deine Toilettengänge und essen entsprechend.

00:05:33: Keine Lebensmittel und Getränke im Raum.

00:05:37: Zweitens.

00:05:39: Benutze nicht Hanks-Computer!

00:05:43: Er steht am nächsten zur Tür, niemand darf ihn jemals anfassen unter keinen Umständen – nicht einmal Hank.

00:05:53: Drittens Wenn das Telefon klingelt, geh ran aber sprich nicht.

00:06:02: Egal was die Stimme am anderen Ende sagt du darfst nicht antworten.

00:06:09: Nach zwei Minuten musst du auflegen.

00:06:12: Viertens.

00:06:14: Lass den Hausmeister nicht herein!

00:06:17: Wir haben kein.

00:06:20: Fünftens Wenn jemand anderes an die Tür kommt, lass die Person herein aber ignoriere sie.

00:06:29: Reagiere überhaupt nicht.

00:06:32: Wenn sie geht, schließe die Tür und schließ sie wieder ab.

00:06:37: Sechstens Wenn der Papierkorb den Standort wechselt, stell ihn sofort zurück in die Ecke sobald Du es bemerkst.

00:06:46: Siebten.

00:06:48: Wenn ich vorbeikomme, lass mich nur rein wenn ich das Passwort kenne!

00:06:54: Achtens.

00:06:56: Um genau einundzwanzig Uhr dreißig stellst du bei jedem anderen Computer die Startseite auf eine andere URL.

00:07:04: Außer bei Hank.

00:07:07: Reagiere nicht auf die Bilder Verhalte dich normal.

00:07:13: Neunten.

00:07:15: Wenn Du HW siehst Gib ihm einen des Snacks aus Lisas Schreibtisch.

00:07:20: Es ist dergegenüber von Hanks.

00:07:24: Zehntens Wenn es einen Notfall gibt, rufe mich an!

00:07:29: Aber nicht nach zweiundzwanzig Uhr.

00:07:31: fünf.

00:07:33: Unter der letzten Regel stand noch ein Satz mit Kugelschreiber auf die Laminierung gekritzelt.

00:07:39: Niemand hat es je über Nacht drei hinaus geschafft.

00:07:43: Viel Glück.

00:07:46: Ich war ratlos und fragte mich kurz ob Elle vielleicht ein Irrer war?

00:07:51: Und ob genau das der Grund war warum niemand so lange

00:07:54: durchgielt?!

00:07:56: Vielleicht waren seine Marotten den bisherigen Leuten zu viel gewesen und sie waren abgesprungen aus Angst um ihre Sicherheit bei einem Mann mit brüchigem Verstand.

00:08:06: Mich würde so etwas nicht so leicht abschrecken, selbst wenn er verrückt wäre!

00:08:12: Ich hätte sein Geld dankend genommen für das was nach einem sehr einfachen Job aussah.

00:08:18: Zumindest dachte ich dass.

00:08:21: Nacht eins war tot langweilig.

00:08:25: es passierte nichts besonderes Erst recht nichts, was auch nur ansatzweise zudem gepasst hätte, was Else-Liste erwarten ließ.

00:08:35: Um einundzwanzig Uhr dreißig änderte ich sogar die ORLs auf den Computern – wenn auch nur um mich wenigstens ein bisschen nützlich zu fühlen!

00:08:45: In der zweiten Nacht war es allerdings anders.

00:08:50: Nach zwei begann wie üblich.

00:08:53: Ich richtete mich auf eine lange Nacht ein.

00:08:55: War's vorher und ging noch aufs Klo bevor ich mich einschloss.

00:09:03: Gerade als ich mich bereitmachte, die Startseiten wieder zu ändern, sah ich etwas.

00:09:10: Der Papierkorb stand oben auf den Stufen zum Überwachungsraum – Ich hatte ihn ganz sicher nicht dorthin gestellt!

00:09:20: Mir schoss kurz Adrenalin durch den Körper aber ich berüchte mich mit einem Grinsen….

00:09:27: der Papierkorb … Die Liste.

00:09:30: Das alles war ein Scherz auf meine Kosten.

00:09:33: Elle würde im Nebenraum sein und gespannt auf meinen Gesichtsausdruck warten.

00:09:39: Ich stürmte hinaus auf die Bürofläche.

00:09:43: Doch da war niemand, ich ging zur Ausgangstür und rüttelte am Griff – sie war immer noch abgeschlossen!

00:09:53: Verwirrt und mit einem Hauch von Angst schnappte ich mir den Papierkorb und stellte ihn schnell zurück in die Ecke.

00:10:01: Ich schaute auf die Uhr.

00:10:06: Ich begann die URLs an allen Computern zu ändern.

00:10:09: In der verzweifelten Hoffnung hätte mich das eben nur

00:10:12: eingebildet.".

00:10:14: Nachdem ich Hengsplatz ausgelassen hatte, tippte ich die letzte Website an PC Nummer sechs ein.

00:10:22: Ich wollte gerade zurücktreten als plötzlich ein seltsames Bild auf dem Bildschirm auftauchte.

00:10:30: Es war Überwachungsmaterial des Raums Genau dieses Raum in dem ich mich befand!

00:10:40: Ich sah mich selbst wie ich vor dem Computer stand.

00:10:45: Ich drehte mich um und schaute nach oben aber da war keine Kamera.

00:10:52: Als ich wieder auf den Bildschirm blickte, sah ich etwas das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.

00:10:59: Ich sah wie eine Kopie von mir aus dem Überwachungsraum trat – sie kamen von hinten an mich heran, griff sich eine Festplatte von einem der Schreibtische und holte aus um ihr damit auf den Hinterkopf zu schlagen!

00:11:18: Ich fuhr herum um mich zu schützen… aber da war niemand.

00:11:26: Und der Bildschirm zeigte wieder die Website, die ich eingegeben hatte.

00:11:30: Ganz normal!

00:11:33: Ich rannte zurück in den Überwachungsraum und setzte mich hin.

00:11:38: Ich war völlig aufgewühlt – ich spielte kurz mit dem Gedanken zu gehen… aber ich zwang mich durchzuhalten.

00:11:48: Mir ging es doch gut ….

00:11:50: vielleicht war El kein Irrer?

00:11:52: Und er wirkte auch nicht wie jemand, der mir schaden wollte….

00:11:56: Ich kannte ihn zwar kaum ... Aber trotzdem... ich hatte keinen Schaden genommen.

00:12:04: Ich stellte zwar meinen Verstand infrage.

00:12:06: Ja, aber körperlich war mir nichts passiert!

00:12:11: Was auch immer hier vor sich ging, schien bislang harmlos und dann hörte ich ein Klopfen.

00:12:22: Es krachte laut an der Tür.

00:12:25: Nach dem schlimmsten Erlebnis meines Lebens zuckte ich fast aus der Haut.

00:12:30: Dann drang eine Stimme durch die Tür.

00:12:42: Ich erinnerte mich an Regel vier und ließ ihn nicht herein.

00:12:48: Gut so, du hast ihn nicht reingelassen!

00:12:51: Du hast die Regel befolgt.

00:12:53: Jetzt bist du sicher.

00:12:56: Solange du die Regeln befolgst, bist du sächer.

00:12:59: So einfach ist das.

00:13:01: Du schaffst

00:13:02: es."

00:13:03: Dachte ich.

00:13:05: Es klopfte wieder – ich zog der erneut.

00:13:10: »Ich muss da wirklich rein uns sauber machen.

00:13:14: Macht die Tür auf«.

00:13:17: Ich atmete tief durch.

00:13:21: Ich schälte mich aus meiner Angst heraus und ignorierte den Hausmeister, bis er schließlich wieder verschwand.

00:13:27: Das fühlte sich wie ein Erfolg an – und ehrlich gesagt sogar ziemlich gut!

00:13:35: Eine Herausforderung die ich gemeistert hatte.

00:13:39: Obwohl ich weiterhin angespannt blieb, passierte in den nächsten Stunden nichts.

00:13:44: Ich nickte zwischendurch sogar kurz weg.

00:13:48: Erst um zwei Uhr dreißig kam die nächste Herausforderung.

00:13:53: Eine mehrfarbige Katze sprang auf den Schreibtisch vor mir Mit wunderschönen Flecken aus Schwarz und Orange.

00:14:02: Ich zogte zusammen, aber sie wirkte freundlich – und strich an meinem Arm entlang.

00:14:09: Auf ihrem Halsband stand der Name HW.

00:14:14: Ich wusste was zu tun war!

00:14:18: Ich wühlte in Lisas Schreibtisch, fand das Glas mit den Leckerlis… Und gab HW-eins.

00:14:27: Er schnurte zufrieden ….

00:14:30: Zu meinem Entsetzen oder erstaunen Rannte er dann zur Tür und glitt einfach hindurch.

00:14:42: Als wäre sie nicht da!

00:14:44: Mir blieb der Mund offen stehen, als die erste Fassungslosigkeit nachließ, bliebe etwas anderes – die Zufriedenheit wieder einen kleinen Sieg errungen zu haben.

00:15:01: So seltsames klingt.

00:15:03: Ich begann den Job zumögen, das Telefon klingelte.

00:15:11: Ich erinnerte mich an die Regeln, nahm den Hörer ab und hielt ihn ans Ohr Während ich die Zeit im Blick behielt, ich blieb still.

00:15:40: Ich nahm die Regeln und lass sie noch einmal.

00:15:44: Da stand nichts davon, dass Elle anrufen würde!

00:15:47: – Ich sagte nichts.

00:16:02: Ich bliebe standhaft.

00:16:05: Nur noch zwanzig Sekunden….

00:16:19: Die zwei Minuten waren um.

00:16:21: Ich legte auf.

00:16:24: Ich fühlte mich wieder sicher als eine weitere Stunde vergingen.

00:16:28: Wenn ich an die Prüfungen dachte ….

00:16:31: war ich zwar verwirrt aber entschlossen.

00:16:35: Ich würde mir meinen Kopf nicht vom Raum verdrehen lassen.

00:16:39: Ich hatte die Kontrolle, plötzlich klopfte es wieder... Ich bin's Lisa!

00:16:47: Kann ich reinkommen?

00:16:50: So ungern ich ist tat.

00:16:53: Regel fünf.

00:16:56: Ich öffnete die Tür und eine Frau trat ein.

00:17:01: Du musst der Neue sein Und was hältst du von dem

00:17:04: Laden?!

00:17:06: Ich ging zurück in den Überwachungsraum und setzte mich so lässig wie möglich.

00:17:12: Lisa ging zum Spiegel Wissend, dass ich durchsehen konnte.

00:17:17: Nicht sehr gesprächlich was?

00:17:21: Ihre Augen zuckten unnatürlich in alle Richtungen und ihre Haut hing ein wenig – fast so als würde sie vom Knochen rutschen!

00:17:32: Ich antwortete nicht.

00:17:36: Lisa sagte nichts mehr.

00:17:38: Stattdessen starte sie lange auf das Glas, lange genug, daß ich mich wirklich unwohl fühlte.

00:17:47: Dann schländerte sie hinein, blieb neben mir stehen und hob den Arm.

00:17:55: Ich hoffte sie bemerkte nicht, dass meine Atmung hektisch geworden war.

00:18:00: Und dann schlug sie plötzlich mit voller Wucht auf den Schreibtisch.

00:18:04: Ich hörte ein donnerndes Klatschen – ich zuckte fast!

00:18:10: Hielt mich aber zusammen.

00:18:13: Nach weiteren unangenehmen fünf Minuten ging sie endlich.

00:18:18: Ich sprang zur Tür und schloss ab sobald sie draußen war.

00:18:23: Ein Moment später klopfte es schon wieder.

00:18:27: Diesmal war es ein Junge ….

00:18:29: der behauptete er suche seinen Vater ... Ich ließ ihn herein und setzte mich wieder.

00:18:37: Er fragte mich immer wieder um Hilfe, aber ich ignorierte ihn sorgfältig – genauso wie Lisa.

00:18:46: Einmal jedoch machte ich den Fehler seinen Blick zu erwidern.

00:18:52: Für einen Wimpernschlag zwischen zwei Blinzeln wurden seine Augen pechschwarz ohne jede Farbe!

00:19:03: Ich erschrak und zuckte fast zurück, konnte mich aber gerade noch beherrschen.

00:19:10: Wie ließ er zuvor?

00:19:11: ging auch der Junge irgendwann.

00:19:13: Ich schloss die Tür sofort wieder ab, wieder eine Regel befolgt.

00:19:19: Außer dass der Papierkorb noch ein paar Mal seinen Platz wechselte passierte in dieser Nacht nichts mehr und ehe ich mich versah war es Zeit zu gehen!

00:19:31: Ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken aufzuhören und hatte am Tag vermutlich sogar den einen oder anderen Albtraum aber trotzdem war ich merkwürdigerweise gespannt weiter zu machen.

00:19:43: Ich wollte wissen, welche Hindernisse der Raum als Nächstes für mich bereithielt.

00:19:48: Neugier allein hätte eigentlich nicht ausreichen dürfen um ich zurückzubringen aber jede vernünftige Gedankenbahn entglitt mir.

00:19:57: Der Raum hatte diese Anziehung Als würde er mich rufen!

00:20:03: Ich war hoffnungslos gedrängt zurückzukehren Machtlos gegen seinen Sorg.

00:20:10: Irgend eine Ausrede hätte gereicht.

00:20:13: Also trat ich am folgenden Abend wieder meinen Dienst an.

00:20:17: Zu Beginn der nächsten Schicht war ich selbstbewusst.

00:20:21: Ich hatte bis hierhin schon einiges Absurdes erlebt und wartete geduldig auf die nächste Prüfung.

00:20:28: Ein paar Stunden vergingen ohne Probleme, keine Katze, keine Bilder auf den Computern, keine Anrufe, keine Papierkopfspielchen.

00:20:41: Langsam wurde mir langweilig als plötzlich ein Klopfen die Stille zerriss – keine Stimme!

00:20:54: Wer ist da?

00:20:56: Kurze Pause.

00:20:59: Ich bin's, Erl!

00:21:02: Ich nahm die Liste und las Regel sieben noch mal.

00:21:06: Was ist das

00:21:07: Passwort?!

00:21:07: – ich hörte wie er leise vor sich hinlachte.

00:21:15: Ich habe doch gar kein Passwort aufgeschrieben.

00:21:20: Er hatte recht.

00:21:22: Da stand kein Pass Wort bei der Regel.

00:21:25: Dann musste er es sein.

00:21:29: Vorsichtig ging ich zur Tür und öffnete sie.

00:21:32: Erl stand da und lächelte.

00:21:36: Ich atmete erleichtert aus.

00:21:39: Lass mich raten!

00:21:41: Angst vor Dingen, die nachts poltern?

00:21:44: Er lachte über meine offensichtliche Nervosität.

00:21:49: Du hast keine Ahnung.

00:21:52: Er schloss die Tür und richtete an einem der Computer etwas ein.

00:21:57: Sag mal... Warum hast du kein Passwort aufgeschrieben?

00:22:01: fragte ich.

00:22:03: er lächelte wieder.

00:22:06: Das ist Absicht.

00:22:08: Wenn sich jemand als ich ausgibt, würde er vielleicht versuchen eins zu nennen und sich damit verraten dass er nicht ich ist.

00:22:16: Verstehst du?

00:22:18: Ah verstehe gute Idee!

00:22:23: Er arbeitete am Computer weiter.

00:22:27: Ich wollte ihn nicht stören aber... ...ich musste es wissen.

00:22:33: Was ist das hier überhaupt?

00:22:36: Warum passieren diese Dinge hier?

00:22:39: Er drehte sich zu mir.

00:22:43: Am besten du stellst keine Fragen Schon gar nicht solche, die weit über deiner Gehaltsklasse liegen.

00:22:51: Ich war nicht zufrieden aber ich wusste mehr würde ich nicht aus ihm herausbekommen.

00:22:59: Ich ließ ihn arbeiten und setzte mich wieder in den Überwachungsraum beobachtete ihn durch den Einwegspiegel Und dann bemerkte ich etwas der Computer an dem er saß Das war Hengscomputer!

00:23:18: Ich überprüfte die Liste nochmal.

00:23:21: Ja das war definitiv Heng's Platz Und niemand durfte seinen Computer anfassen.

00:23:29: Galt das dann nicht auch für El?

00:23:33: Ich drehte die Liste um, in der Hoffnung vielleicht noch mehr Hinweise zu finden und da sagte mir das Herz in die Knie.

00:23:41: In großen fetten Buchstaben stand auf der Rückseite des laminierten Platz Passwort Deiner Scheiße.

00:23:55: ich schnappte mir mein Handy griff nach dem Zettel mit Els Nummer und wählte so schnell ich konnte.

00:24:02: Es klingelte ein paar Mal, dann ging er ran.

00:24:09: Erl!

00:24:10: Gott sei Dank... Ich habe einen Fehler gemacht.

00:24:13: Ich dachte, er wäre du.

00:24:15: Ich hab ihn reingelassen und jetzt sitzt er an Hanks Computer.

00:24:21: Er stieß einen langen enttäuschten Seufzer aus.

00:24:25: Ich sah durch den Spiegel wie….

00:24:28: Erl sich vom Computer wegdrehte und aufstand.

00:24:50: Ja verstanden Die Kopie von Elle ging in Richtung Überwachungsraum.

00:24:58: Mein Herz schlug schneller als jemals zuvor.

00:25:06: Er legte auf... Ich hielt das Handy weiter ans Ohr, um so zu tun, als würde ich mit meiner Frau sprechen.

00:25:40: Fragte ich.

00:25:42: Er starte noch ein paar Sekunden.

00:25:45: Kannst du mir bei etwas am Computer helfen?

00:25:49: Ich fragte mich, ob er mein Hemmern des Herz spüren konnte.

00:25:53: Klar!

00:25:54: Ich muss nur dieses Telefonat beenden... ...ich komme sofort sobald ich

00:25:58: kann!".

00:26:00: Er startete noch einen Moment und ging dann zurück zu Hengsplatz.

00:26:06: Obwohl ich völlig panisch war, hielt dich die Fassade aufrecht und spielte weiter am Telefon.

00:26:13: Ich simulierte sogar einen Streit um das Gespräch zu verlängern.

00:26:18: Währenddessen beobachtete ich mit angehaltenem Atem, wie sich der Türknopf langsam drehte und die Tür aufging.

00:26:26: Es war El!

00:26:28: Ich war noch nie in meinem Leben so erleichtert.

00:26:32: Er wandte sich zum Spiegel und legte einen Finger auf die Lippen – ein Zeichen das ich still sein sollte.

00:26:39: Die Kopie hatte ihn noch nicht bemerkt.

00:26:43: El schlich sich hinter seine Kopie und packte sie am Hals.

00:26:47: Der Fake-El kämpfte aber schließlich gab er den brutalen Griff nach.

00:26:53: Er fiel zu Boden wie eine leblose Hülle und zerfiel dann, als würde er sich im Teppich auflösen.

00:27:02: Ich rannte zu er, dankte ihm und entschuldigte mich ununterbrochen.

00:27:07: Du musst dich nicht entschuldigen!

00:27:10: Das ist nicht das erste Ding, dass in diesen Raum gelangt ist – und sicherlich das letzte.

00:27:16: ich bin nur froh, dass es dir gut

00:27:17: geht.".

00:27:19: Er lächelte.

00:27:21: Wo wir gerade dabei sind ... würdest du die Tür schließen?

00:27:26: Wir wollen ja nicht noch eine Version von mir zu Besuch bekommen.

00:27:30: Ja klar, natürlich!

00:27:33: Ich ging zur Tür und dann bemerkte ich etwas.

00:27:39: Ich hatte sie nach dem Eintreten der Kopie... ...nicht wieder abgeschlossen.

00:27:46: Deshalb konnte Elle überhaupt rein.

00:27:49: Ich erinnerte mich an die letzte Regel.

00:27:53: Langsam holte ich mein Handy hervor und öffnete die Anrufliste.

00:27:59: Mein letzter Anruf war um zweiundzwanzig Uhr achtzehn verbunden worden Dreizehn Minuten nach der Frist, ich drehte mich um und sah Elle direkt hinter mir stehen.

00:28:12: – Elle?

00:28:15: Was ist das Passwort?

00:28:18: Er grinnste.

00:28:19: – Welches

00:28:23: Passwort?!

00:28:26: Ich rannte los so schnell ich konnte Und irgendwie schaffte ich es zu entkommen.

00:28:33: Dieser Raum hat immer noch einen seltsamen Einfluss auf mich Aber ich werde niemals zurückgehen.

00:28:43: Zumindest hoffe ich dass ich es nicht tue.

00:29:16: Hat dir diese Geschichte gefallen?

00:29:19: Dann lasst dem Podcast gern ein Follow, eine Bewertung und einen Kommentar da.

00:29:25: Das hilft uns noch mehr große Freunde zu erreichen!

00:29:29: Und wenn du nicht genug von unheimlichen Stories bekommst, hör unbedingt auch mal in meinen zweiten Podcast aus purer Angst rein – dort spekulieren wir alle zwei Wochen darüber warum die präsentierten Geschichten wahr sein könnten oder eben nicht….

00:29:48: Alle Links dazu findest du wie immer in den Shownauts.

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