#182 - Etwas ist unter dem Eis der Antarktis
Shownotes
Ein Wissenschaftler nimmt an einer riskanten Bohrmission in der Antarktis teil, die einen seit Millionen Jahren abgeschotteten See unter dem Eis erreichen soll. Als der Bohrer wieder an die Oberfläche kommt, entdecken die Forscher Spuren, die darauf hindeuten, dass tief unter ihnen etwas lebt, das niemals befreit werden sollte.
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Transkript anzeigen
00:00:09: Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist.
00:00:15: Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte.
00:00:22: Geheimnisse – die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten!
00:00:32: Doch wir alle sind neugierig getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen.
00:00:43: Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinandertreffen.
00:00:55: Willkommen bei den Midnight Stories.
00:01:21: Die Zeit hat mich nun dazu gezwungen, diese Wahrheiten endlich zu veröffentlichen.
00:01:27: andere Männer der Wissenschaft planen dort hinzugehen wo ich bereits gewesen bin Und ich kann nicht zulassen dass sie das selbe sehen wie meine Kollegen und ich.
00:01:38: Ich bedauere nur dass sich erst jetzt mit der Wahrheit herauskomme viele Jahre nach unserer Expedition.
00:01:47: Doch noch mehr bedaure ich, dies zu tun ohne zuvor meine damaligen Kameraden zu fragen.
00:01:55: Ich hoffe sie können mir vergeben!
00:01:59: Mein Name ist Alexey Kapitza – ich bin Tiefsee-Geologe und Umweltwissenschaftler.
00:02:06: Die wissenschaftlich interessierten unter ihnen erkennen meinen Namen vielleicht weil ich sieben Jahre lang an der Wustock Station in der Antarktis stationiert war.
00:02:16: Tatsächlich habe ich mich im Namen der Wissenschaft schon oft auf die Suche nach Erkenntnis begeben und dabei geholfen, die Geheimnisse dieser gewaltigen Eismasse und des darunterliegenden Kontinents zu entschlüsseln.
00:02:29: Ich hoffe dass gerade diese Erfahrung meinem Geständnis zumindest ein wenig Glaubwürdigkeit verleiht.
00:02:36: Mir ist bewusst das alles was ich Ihnen erzählen werde – besonders in unserem Zeitalter der Massenkommunikationen – genauestens geprüft und von den zuständigen Stellen zweifeldos als wirres Geräte eines Verrückten abgetan werden wird!
00:02:51: Doch ich kann nicht länger schweigen….
00:02:55: Ich muss erzählen, was wir gesehen haben.
00:02:58: Wenn auch nur einige wenige zuhören, können wir das Schlimmste vielleicht noch
00:03:03: verhindern.".
00:03:06: Die Ereignisse über die ich nun mein Schweigen brechen möchte liegen inzwischen fast fünfzehn Jahre zurück.
00:03:14: Damals war ich noch an der Wurzdoc Station eingesetzt – für diejenigen, die mit den verschiedenen Einrichtungen in der Antarktis nicht vertraut sind!
00:03:24: Die Wurztdoc Station ist ein Forschungsstützpunkt der von der Sowjetunion gegründet wurde, heute der russischen Federation gehört und von einem internationalen Team aus Wissenschaftlern betrieben wird.
00:03:39: Zu jener Zeit untersuchte ich einige wenige Bodenproben aus dem Kamerium die wir unter dem gewaltigen Eisschild hatten bergen können.
00:03:48: Wir arbeiteten damals nur mit einer Minimalbesatzung gerade genug Menschen um die Station und die ganzjährig laufenden Experimente am Laufen zu halten.
00:04:00: Für die nächsten sechs Monate bzw.
00:04:03: bis zum Eintreffen der nächsten Mannschaft, waren keine neuen Expeditionen oder Experimente geplant.
00:04:11: Es war keineswegs eine vollkommen reibungslose Zeit Aber ohne Zweifel Eine der ruhigsten Phasen, die ich je an der Station erlebt habe.
00:04:21: Umso überraschter waren wir als eines Tages einen Nachricht vom wärmeren Kontinent eintraf.
00:04:28: Zuerst konnten wir kaum glauben was wir da lasen.
00:04:33: Es war die Art von Idee, auf die Wissenschaftler in den Sechzigerjahren gekommen wären.
00:04:40: Etwas das wir im heutigen Zeitalter wissenschaftlicher Begutachtungsverfahren für unmöglich gehalten hatten.
00:04:47: Die Föderation hatte grünes Licht für eine Bohrmission gegeben – schon allein das war außergewöhnlich!
00:04:59: Normalerweise wurden Teams für solche Bohrungen Monate im Voraus zusammengestellt.
00:05:05: Für manche Wissenschaftler ist eine Tiefbohrung der Antarktis der Höhepunkt ihrer gesamten Karriere.
00:05:13: Doch das war nicht einmal der eigentliche Grund für unsere Fassungslosigkeit und vermutlich noch unsere geringste Sorge, viel schockierender wahr!
00:05:26: Worin wir bohren sollten?
00:05:29: In den Wurstoksee.
00:05:33: Die Wurstoks Station trägt ihren Namen nach dem See auf dem sie errichtet wurde – dem Wurstokussee.
00:05:41: Es handelt sich um einen gewaltigen subglatialen See Der ungefähr vier Kilometer unter der Eisoberfläche liegt.
00:05:49: Er erstreckt sich über Tausende von Kilometern, direkt unter den Füßen der Menschen die auf der Forschungsstation arbeiten und er liegt seit unvorstellbar langer Zeit in völliger Dunkelheit unter dem antaktischen Eisschild verborgen.
00:06:07: Wir konnten kaum glauben dass ausgerechnet wir eine Mission von solcher Bedeutung durchführen sollten Und je weiter wir die Anweisungen lasen desto unglaublicher wurden wir.
00:06:20: Wir sollten unseren gewöhnlichen Tiefbohrer verwenden, der mit einer Mischung aus Kerosin und Frostschutzmittel arbeitete.
00:06:28: Das Eis vollständig durchstoßen – und anschließend Wasserproben entnehmen!
00:06:36: Die Aussicht an eine so bedeutende Mission beteiligt zu sein erfüllte uns mit einer Begeisterung die beinahe so schwer in der Luft lag wie die Gletscher unter unseren Füßen.
00:06:49: Und trotzdem hatten wir alle dieselben Zweifel Auch wenn wir sie bedauerlicherweise nie offen aussprachen.
00:06:57: Um zu verstehen, warum das so bedeutsam war – stellen Sie sich das Folgendermaßen vor!
00:07:04: Der Wurstocksee ist eine evolutionäre Blackbox.
00:07:09: Sein Wasser ist seit mehr als zehn Millionen Jahren von der Außenwelt abgeschottet.
00:07:17: Die Bedingungen dort unten ähneln eher denen auf dem eisigen Jupitermund Europa als irgendeinem anderen Lebensraum auf der Erde.
00:07:27: was auch immer sich dort befand, könnte für Forschungsgebiete von der Biologie bis zur Astrophysik von unschätzbarem Wert sein.
00:07:37: Und wer es entdeckte würde vermutlich in jedem bedeutenden Geschichtsbuch erwähnt werden.
00:07:44: und ausgerechnet wir sollten diejenigen sein, die diesen Ort öffneten mit einer sowjetischen Tiefbohrmaschine aus den siebziger Jahren und mit genug Frostschutzmittel auf Flugzeugtreibstoffbasis um vermutlich ein kleines Land zu enteisen.
00:08:02: Die Aussicht darauf, Geschichte zu schreiben war berauschend.
00:08:06: Viel zu berauschend dass wir wirklich darüber nachgedacht hätten was wir da eigentlich vor hatten.
00:08:12: Nach der Mission wurde vielfach kritisiert das wir unsere Frostschutzmischung verwendet hatten.
00:08:20: man sagte Wir hätten damit das unbezahlbare Wasser unter dem Eis verunreinigt und ja... Das stimmt!
00:08:29: Wir hätten sehr viel gründlicher darüber nachdenken müssen bevor wir überhaupt mit dem Boren begann.
00:08:36: Aber ich verspreche Ihnen eines.
00:08:38: Die Verunreinigung durch Kerosin ist bei Weitem nicht das größte Problem, dass wir im Zusammenhang mit dem Wurstocksee haben.
00:08:50: Sobald das Wetter ist zuließ bereiteten wir den Bohrer vor.
00:08:55: Unsere Ingenieure waren verständlicherweise wenig begeistert davon eine derart gewaltige Aufgabe praktisch ohne Vorbereitungszeit übernehmen zu müssen.
00:09:05: aber selbst sie konnten ihre Aufregung nicht verbergen.
00:09:10: und wer hätte es ihnen?
00:09:14: Wir standen kurz davor, Geschichte zu schreiben.
00:09:18: Trotz ihres Gemäckers ging die Ingenieure vollkommen in ihrer Arbeit auf.
00:09:23: Innerhalb weniger Tage war alles vorbereitet – jetzt mussten wir nur noch die Stelle finden an der das Eis am Dünnsten war und dort den Bohrer aufstellen.
00:09:35: Und diese undankbare Aufgabe fiel mir zu.
00:09:39: Undankbar deshalb!
00:09:40: Weil sie bedeutete vor einem Lastwagen mit der Bohranlage durch tiefen antarktischen Schnee und in regelmäßigen Abständen mit einem seismischen Messgerät die Dicke des Eisschildes zu bestimmen.
00:09:55: Schon damals empfand ich die Sache als unheimlich, unter uns lag dieser uralte See Millionen Jahre alt – und tausende Meter unter unseren Füßen eine Welt in ewiger Dunkelheit!
00:10:12: Und wir marschierten direkt darüber hinweg bereit den Schleier zu durchstoßen der sie von uns trennte.
00:10:20: Schließlich fanden wie eine geignete Stelle an der sich das Eis etwas absenkte und das Wasser darunter höher hinaufrechte.
00:10:28: Der Bohrer wurde positioniert, er sollte zwölf Stunden lang laufen – während seine Groteske lange gestreckte Konstruktion hoch in den Himmel ragte.
00:10:40: Alle zwei Stunden musste die Bohrung unterbrochen werden, damit die Fässer mit Frostschutzmittel ausgetauscht und ein weiteres Segment des mehrere Kilometerlangen Borgestänges angebracht werden konnte.
00:10:52: Es war eine zermürbende Arbeit, die sich endlos anzufühlen schien.
00:10:58: Da war das monotone Dröhnen des Motors, der den Bora antrieb und dass ständige Summen der Leitungen durch die unter Druck das Frostschutzmitte gepumpt wurde.
00:11:10: In der Antarktis – wo normalerweise eine beinahe tödliche Stille herrscht – wirkte dieses industrielle Getöse wie eine Beleidigung Gottes.
00:11:21: Segment für segment und fast für fast arbeitete sich der Bora tiefer hinab und näherte sich immer weiter einem der letzten unberührten Lebensräume der Welt.
00:11:32: Das war unsere ganz persönliche neue Welt.
00:11:38: Wir waren wie Kolumbus und zitterten vor Aufregung bei dem Gedanken daran, was wir dort unten finden könnten.
00:11:46: Nach einem halben Tag durchstieß der Bohrer schließlich den Eisschild wie ein Dolch, der in Fleisch eindringt.
00:11:53: Plötzlich verschwand jeder Widerstand – und der Bohrer schaltete sich ab!
00:11:59: Mein Kollege und ich saßen vorn im Führerhaus des Lastwagens, der die Bohranlage transportiert hatte und hielten den Atem an, als plötzlich alles still stand.
00:12:10: Die Antarktis war wieder ruhig.
00:12:13: Normalerweise hätte der Bohrer jetzt nur für einen kurzen Moment still gestanden, damit sich die Behälter an seiner Spitze mit Proben füllen konnten.
00:12:22: Danach wäre das Gestänge wieder an die Oberfläche gezogen worden – und das Loch hätte wieder zufrieren können, als wäre nie jemand dort gewesen!
00:12:31: Doch genau das geschah nicht… denn plötzlich kam ein Schlag Was auch immer dort unten im See geschehen war, was auch immer den Bohrer berührt hatte.
00:12:47: Es schickte eine Erschütterung das gesamte Gestänge hinauf.
00:12:52: Die Wucht war so groß dass sie mehrere Kilometer zurücklegte Den Bohrer beinahe aus seiner Haltung riss und den Lastwagen so heftig erschüttete Dass sich die Airbags öffneten.
00:13:07: Mein Kollege und ich wurden durch die Wucht gegen das Dach des Führerhauses geschleudert.
00:13:12: Die Federung echtste und schwankte so gewaltig, dass man es vermutlich noch länger hätte hören können wenn nicht im selben Moment die Alarmanlage des Fahrzeugs losgegangen wäre.
00:13:24: Der Lastwagen schwankt immer noch hin- und her als wir aus dem Führerhaus sprangen und hofften unsere Proben noch hätten zu können.
00:13:32: Der Motor des Borers war noch nicht wieder angesprungen und der Ingenieur zerrte wie besessen an dem Hebel mit dem das Gestänge in den Rückwärtsgang gebracht werden konnte.
00:13:43: Er wollte den Bora unbedingt wieder nach oben bekommen, bevor etwas brach.
00:13:48: Er stemmte seinen gesamten Körper gegen den Hebel und lehnte sich soweit zurück, dass beinahe sein ganzes Gewicht daran hing.
00:13:57: Er sah weniger aus wie ein Forscher in der Antarktis – und mehr wie ein Fischer, der mit einem gigantischen Fang kämpfte.
00:14:06: Der Bora bewegte sich kein Millimeter erst als ich mich hinter meinen Kollegen stellte die Arme um ihn legte Und mein eigenes Gewicht ebenfalls gegen den Hebel stemmte, setzte sich der Motor langsam wieder in Bewegung.
00:14:23: Dabei entstand ein gottloses Geräusch – das sich am ehesten wie… Ein Autounfall anhörte, der in extremer Zeitlupe abgespielt wurde!
00:14:34: Die Alarmanlage des Lastwagens kreischte noch immer während der Bohrer sich Zentimeter für Zentimeter zurück nach oben bewegte.
00:14:43: Wir standen dort vermutlich noch eine ganze Stunde und warteten Beobachteten und lauschten auf jedes weitere Geräusch, das aus diesem eisigen Loch kommen könnte.
00:14:54: Aber es geschah nichts mehr!
00:14:58: Abgesehen vom Dröhnen des Motors und des Bohrers verlief die Bergung ohne weitere Zwischenfälle – wir hatten damals keine Ahnung was dort unten im See geschehen sein könnte….
00:15:10: Wir schoben es auf ein technisches Problem … Auf das Alter der Maschine ... Und darauf dass ihre Konstruktion nach all den Jahrzehnten vielleicht einfach versagt hatte.
00:15:21: Vielleicht hatte sich etwas verklemmt?
00:15:23: Eine unvermeidliche Folge des Verschleisses.
00:15:27: Bis heute wünsche ich mir, dass es tatsächlich so einfach gewesen wäre.
00:15:33: Weitere sechs Stunden warteten wir darauf, dass die Proben die Oberfläche erreichten.
00:15:39: Der Ingenieur und ich waren bereits zur Wostock Station zurückgekehrt als der Borkopf schließlich wieder auftauchte.
00:15:47: Ein anderes Team sollte die Ergebnisse einsammeln und die Maschine wieder zur Untersuchung zurück in die Station bringen.
00:15:54: Natürlich hatten wir ihnen erzählt, was passiert war.
00:15:57: Doch unsere Ergebnisse sollten schon bald vollkommen in den Hintergrund treten als wir sahen womit die anderen zurückkehrten.
00:16:07: Schon ihre gleichen Gesichter und leeren Blicke verrieteten das auf dem Wurstocksee noch etwas anderes geschehen war.
00:16:14: Gemeinsam trugen sie den Bohrer hinein und legten ihn auf eine der freien Arbeitstische, die wir für die Untersuchung vorbereitet hatten.
00:16:23: Die gesamte Besatzung drängte sich um den Tisch.
00:16:28: Seit Millionen von Jahren hatte nichts diese Gewässer erreicht.
00:16:34: Es hätte ein historischer Moment sein sollen, eine Entdeckung die uns alle über Nacht zu Berühmtheiten in der Wissenschaft gemacht hätte.
00:16:44: doch das war nicht der Grund warum wir plötzlich alle verstummten.
00:16:49: Der Bohrkopf bestand aus Metall.
00:16:52: Wir hatten keinen teuren diamant besetzten Kopf benötigt weil wir lediglich durch den Eisschild bohren mussten aber trotzdem war der Kopf sehr massiv.
00:17:03: Mehrere Schichten Stahl waren um seinen Kern gewunden.
00:17:07: Jede davon ungefähr so dick wie ein menschlicher Arm und insgesamt wurgt das ganze Teil mehr als einer wachsender Mensch, aber selbst das war nicht das Erschreckende.
00:17:20: Es waren die Linien Die Gratzspuren.
00:17:25: Jeden davon war so tief wie ein Finger Und zog sich über die Oberfläche Als hätte jemand mit einem stumpfen Messer versucht einen Knochen zu schneiden.
00:17:36: es waren zehn Linien Und direkt darunter befand sich ein Kreis aus Einkerbungen.
00:17:43: Jede davon unterschiedlich tief!
00:17:48: Zuerst waren wir vollkommen ratlos, was konnte so etwas verursacht haben?
00:17:54: Eine seltene geologische Formation?
00:17:57: Fels und Stein, die sich gegen unser Gotteslästerliches Eindringen in dieses wässrige Grab gewährt
00:18:03: hatten?!
00:18:05: Zumindest waren das meine ersten Gedanken.
00:18:09: Natürlich waren sie das – ich war schließlich Geologe ….
00:18:14: doch dann… bemerkte ich, dass eine bestimmte Gruppe meiner Kollegen von dem Fund deutlich stärker erschüttert war als alle anderen.
00:18:25: Die Biologen – sie waren totenbleich und ihre Hände zitterten.
00:18:32: Dieses Zittern konnte nur aus blankem Entsetzen entstanden sein!
00:18:39: Uns allen wurde klar, das Sie offenbar etwas erkannt hatten, was dem Rest von uns entgangen war.
00:18:47: Als wir sie fragend ansahen, trat schließlich einer der Biologinnen nach vorn und zeigte uns, was hinter ihrer erschreckenden Vermutung steckte.
00:18:56: Sie stellte sich vor den Bohrkopf, hob ihre zitternden Hände und spreizte die Finger.
00:19:06: Dann legte sie beide Hände auf das kalte Metall.
00:19:11: Ihre Finger passten exakt auf die Spuren – zehn Linien, zehn Finger!
00:19:21: Ich erinnere mich noch genau daran, was danach geschah.
00:19:26: Die Biologin holte tief Luft, hobt die Hand wieder und deutete auf die ovalen Einkerbungen unterhalb der Handabdrücke.
00:19:36: Sie sagte nur ein einziges Wort, Zähne!
00:19:43: In diesem Moment begriffen wir alle worauf wir gestoßen waren.
00:19:49: Die Proben waren plötzlich vollkommen bedeutungslos.
00:19:53: Durch das Frostschutzmittel waren sie ohnehin ruiniert Und sahen eher aus wie etwas dass man im Winter von einer Straße kratzen würde als eine wissenschaftliche unbezahlbare Wasserprobe.
00:20:06: Wir untersuchten sie trotzdem Teilten die Ergebnisse miteinander und schwiegen danach.
00:20:14: Wir wussten, was wir gefunden hatten Leben Eine hochentwickelte Lebensform mit Kiefern und Händen Etwas das unter dem Eis lebte Und stark genug war den massiven Kopf eines Tiefbohrers allein mit seinen Händern und Zähnen zu beschädigen!
00:20:34: Wir alle kamen zur derselben Schlussfolgerung Was auch immer dort unten war Sollte auch da unten bleiben... ...und ich hoffe Liebe Leser, dass Sie unsere Meinung verstehen und teilen.
00:20:53: Genau deshalb wollte ich dies erzählen!
00:20:56: Im Interesse von uns allen muss verhindert werden, das der Wustoxe jemals wieder geöffnet wird.
00:21:04: Denn was auch immer dort unten lebt darf niemals die Oberfläche erreichen.
00:21:12: Wir dürfen keine weiteren Bohrungen zulassen.
00:21:16: wir dürfen nicht zulassen, daß das Eis schmilzt.
00:21:21: Was auch immer dorthin eingeschlossen ist wurde aus einem Grund begraben, bitte öffnen sie diesen Sack nicht.
00:22:05: Hat dir diese Geschichte gefallen?
00:22:08: Dann lasst dem Podcast gern ein Follow eine Bewertung und einen Kommentar da!
00:22:14: Das hilft uns noch mehr große Freunde zu erreichen.
00:22:18: Und wenn du noch nicht genug von unheimlichen Stories bekommst Hör unbedingt auch mal in meinen zweiten Podcast aus purer Angst rein.
00:22:29: Dort spekulieren wir alle zwei Wochen darüber, warum die präsentierten Geschichten wahr sein könnten oder eben nicht.
00:22:37: Alle Links dazu findest du wie immer in den Shownotes.
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